PMI – Post-merger Integration

Mein Schwerpunkt: Operatives PMI Management

Ich unterstütze das Management darin, die richtigen Themen für die Integration zu wählen (Integrationstiefe, “Selektive Integration”), den Soll-Zustand zu definieren, die Fit/Gap-Analyse durchzuführen und entsprechende Maßnahmen zu identifizieren. Ich bringe die richtigen Personen in Workstreams zusammen, vereinbare Meilensteine und Aktionspläne, steuere das Projekt, setze die Aktivitäten mit dem Team um, überprüfe die Ergebnisse und berichte dem Senior Management über Fortschritt, Erfolge und Risiken.

Mit meiner Erfahrung aus verschiedenen (internationalen) PMI-Projekten bringe ich die notwendige Sicherheit in Ihren PMI-Prozess.

Kein Unternehmen oder Unternehmensteil wird akquiriert, ohne dass mit der Akquisition bestimmte Ziele* verknüpft wären. Oft stellt das Management nach kurzer Zeit ernüchtert fest, dass die versprochenen Ziele nicht erreicht oder zumindest nicht im Zeitplan erreicht werden können. KPMG hat in einer M&A Studie festgestellt, dass mit 83% aller M&A Deals keine Erhöhung des Shareholder Value einhergeht. Das Verfolgen einer Buy-and-Build-Strategie umfasst neben der reinen Portfolio-Erweiterung eben auch ein “Build”-Element: die (Post-merger) Integration, aus der die neue Summe aller Teile bestimmt wird.

*Als Ziele einer Akquisition werden regelmäßig zum Beispiel das Erschließen von Marktpotential, Zugang zu Technologie, Synergieeffekte aus optimierter Vertriebsstruktur oder Kostensenkung durch Skaleneffekte genannt.

Zielerreichung nach Akquisition ist kein Selbstgänger

Strukturiertes PMI (Post-merger Integration) Management erhöht die Wahrscheinlichkeit zur Erreichung der Akquisitionsziele erheblich – insbesondere dann, wenn die Integrationsziele bereits in der Due-Diligence-Phase bestimmt wurden (auch dies hat KPMG in der o.g. Studie belegen können). Ein durchgängiger Prozess von Due-Diligence bis zur Integration erhöht den Zielerreichungsgrad weiter. Ist der M&A-Berater von Bord, geht die eigentliche Arbeit erst los: “Post-deal” ist mehr als Finanzierung, GAAP-Conversion und PPA; effektive Integration bedarf straffen Managements und Einbindung der Stakeholder. Tatsächlich hat KPMG herausgefunden, dass Unternehmen, die sich vornehmlich auf Finanzierung und rechtliche Themen fokussieren, 15% weniger wahrscheinlich einen erfolgreichen Deal abschließen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass es eine übersichtliche Zahl von Gründen gibt, aus denen gemeinhin M&A Transaktionen scheitern. Diese habe ich – zusammen mit möglichen Gegenmaßnahmen und Beiträgen eines PMI Managers – hier gesammelt.

Kernthemen für den PMI Prozess speisen sich üblicherweise aus HR (Retention, Harmonisierung), Business Systems (Vereinheitlichung und Durchgängigkeit), Finance & Controlling (GAAP Conversion, Reporting, Synergies), Business Process Optimization, Footprint Management, Cultural Fit und Internal/External Stakeholder Management.